Durch die physische Dominanz haben die Trolle die Geschichte der anderen Spezies maßgeblich mitbestimmt: Die Auszug der Orks in die entlegenen, die unwirtlichen Gebiete war eine direkte Konsequenz. Ebenso das eingraben der Zwerge in die Berge. Sogar die bis heute sichtbare Präferenz von Kobolden sich in Schluchten oder Felsspalten ihre Quartiere zu bauen geht im Ursprung darauf zurück.
Diese Dominanz wurde durch zwei Ereignisse gebrochen, die zeitlich nah beieinander lagen. Wie die Welt aussähe wenn nur eines dieser Ereignisse eingetreten wäre ist schwer vorherzusagen.
Das erste Ereignis war die beginnende Kooperation der Menschen mit den Elfen. Durch die gegenseitige Unterstützung dieser beiden Spezies, ergänzt durch die Fähigkeiten ihrer koboldschen Sklaven, wurden sie immer mehr zu einem echten Gegner für die Trolle und haben sogar manche Landstriche für sich erobert und diese gehalten.
Das zweite Ereignis war die Entdeckung der Entschleunigung durch Einnahme von verschiedenen Nahrungsmitteln und ergänzenden Substanzen. Die Trolle fanden zu einer Ruhe die quasi diametral zu ihrer bis dahin von Jagd geprägten Existenz stand. Und diese Entspanntheit ergriff die ganze Spezies innerhalb von kürzester Zeit.
Heutzutage kennt man noch die alten Legenden, von den bösen Trollen die unter Brücken hausen und denen man Fisch als Tribut zollt. Ein Bild welches kaum dazu passt, wie Trolle einem in unserer Zeit begegnen. Doch selbst heute sieht man vereinzelt den Ursprung durchscheinen, wenn ein Troll zum Berserker wird. Auch die ein oder andere Nation, die versucht hat ein Troll-Gebiet kämpferisch an sich zu bringen musste dies leidlich erfahren. Für die Menschen und Elfen der alten Zeit war dies der Alltag. Wenn sie von einem Troll erfuhren mieden sie ihn oder versuchten ihn mit Gaben milde zu stimmen, damit er bloß keinen Grund hat sich zu nehmen was ihm gefällt.