Du kannst Provozieren nutzen, um jemanden zu erzürnen und ihm generell negative Gefühle zu entlocken (z. B. Furcht, Wut, Scham usw.). Provozieren ist die Fertigkeit, die du benutzt, wenn es darum geht, ein Arschloch zu sein.
Um Provozieren nutzen zu können, benötigst du eine Begründung. Diese kann ein- fach in der Situation entstehen, durch einen entsprechenden Charakteraspekt, durch einen vorher erschaffenen Vorteil mit einer Fertigkeit wie Charisma oder Täuschung oder weil du die Aspekte des Ziels kennst (siehe Empathie).

Die Fertigkeit setzt voraus, dass das Ziel Emotionen besitzt, daher können Roboter oder Zombies üblicherweise nicht provoziert werden.

Überwinden: Du kannst Personen mit Provozieren dazu bringen, Dinge in einem Anfall von Wut, Angst oder anderen starken Gefühlen zu tun. Du kannst jemanden einschüchtern, um Informationen zu bekommen, ihm so lange auf die Nüsse gehen, bis er die Nerven verliert, oder ihn so erschrecken, dass er davonläuft. Diese Aktionen werden häufig benutzt, um namenlose NSC zu beeinflussen, oder wenn es sinnlos ist, die Einzelheiten einer Konfrontation auszuspielen. Gegen SC und wichtige NSC musst du einen Wettstreit gewin- nen. Sie leisten mit Wille Widerstand.

Einen Vorteil erschaffen: Du kannst Vorteile erschaffen, die emotionale Zu- stände repräsentieren. Zum Beispiel WüteND, geschockt oder Zögerlich. Dein Ziel wehrt sich mit Wille.

Angreifen: Du kannst geistige Angriffe mit Provozieren durchführen und da- mit geistigen Schaden verursachen. Ob das geht oder nicht, hängt entscheidend von deiner Beziehung zum Ziel und den äußeren Umständen ab.

Verteidigen: Nur weil du gut darin bist, andere zu provozieren, wirst du da- durch nicht besser darin, dich dagegen zu wehren. Dafür benötigst du Wille.

Provozieren-Stunts

  • Rüstung der Furcht. Du kannst Provozieren nutzen, um dich gegen Angriffe mit der Fertigkeit Kämpfen zu verteidigen. Das gilt solange, bis du das erste Mal in einem Konflikt Schaden genommen hast. Du bringst deine Gegner dazu, bei An- griffen zu zögern, aber wenn dich einer trifft, bemerken sie, dass du auch nur ein Mensch bist.

  • Gewalt provozieren. Wenn du mit Provozieren einen Vorteil bei einem Gegner erschaffst, kannst du deinen freien Einsatz nutzen, um das Ziel der nächsten Aktion dieses Gegners zu werden. Damit lenkst du ihn von einem anderen Ziel ab.

  • Okay, in Ordnung! Du kannst Provozieren statt Empathie nutzen, um die Aspekte eines Charakters kennenzulernen, indem du ihn solange schikanierst, bis er dir ei- nen verrät. Das Ziel verteidigt sich mit Wille. (Wenn die SL entscheidet, dass der Aspekt anfällig gegen deine feindliche Haltung ist, bekommst du +2 auf die Probe.)